Organisationsform und Ziele des ÖAL

Der Österreichische Arbeitsring für Lärmbekämpfung wurde im Jahre 1958 als Sektion der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Volksgesundheit (ÖAV) gegründet. 1992 wurde der ÖAL als eigener Verein mit eigenen Statuten neu gegründet. Die Statuten wurden zuletzt am 26.3.2014 von der Generalversammlung aktualisiert.

Die Grundidee der Organisation liegt in der interdisziplinären Behandlung von Lärmfragen. Dieses komplexe Thema wird daher nicht nur aus technischer, sondern auch aus medizinischer und rechtlicher Sicht betrachtet. Die Ergebnisse der Arbeiten des ÖAL werden in Form von Richtlinien dokumentiert und verbreitet. Diese Richtlinien verstehen sich als Ergänzungen zu rechtlichen und normativen Regelungen, als good-practice-Sammlungen und Arbeitshilfen, ohne dabei in Konkurrenz mit diesen Regelwerken treten zu wollen.

Der ÖAL versteht sich auch als Plattform aller in Österreich auf dem Gebiet der Lärmschutzes Tätigen. Das kommt vor allem in den öffentlichen Plenarsitzungen zum Ausdruck, in denen Fachvorträge, Arbeitsgruppentätigkeiten und Berichte von Tagungen präsentiert und zur Diskussion gestellt werden.

Je nach Thema und Aufgabenstellung lädt der ÖAL neben den Vertretern seiner ordentlichen Mitglieder auch Experten verschiedener Disziplinen in seine Arbeitsgruppen ein, um den breiten Erfahrungsschatz aus ganz Österreich zu nutzen. Ein weiteres Interesse des ÖAL ist auch die Vermittlung des Wissens in regelmäßigen Aus- und Weiterbildungsaktivitäten.